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Uljanowsk auf der Karte
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Allgemeine Information

Uljanowsk (bis 1924 – Simbirsk) – ist eine Gebietshauptstadt. Es wurde vom Feldherrn Bogdan Chitrowo als eine der Festungen der Schutzlinie, die langs sudostlicher Grenze Russlands gestrichen war, im Jahre 1648 gegrundet.

Am meisten enttwickelt sind folgende Industriebranchen: Maschienenbau und Metallverarbeitung. Fuhrende Werke sind “Uljanowsker Autowerk“, „Wolzhskie Motori“, „Autodetail-Service“, „Awiastar“, „Kontaktor“, das Mechanische Werk, Maschienenbauwerk, Werkzeugmaschienenbauwerk.

Die wichtigsten Sehenswurdigkeiten der Baukunst sind: Dworjanskoe Sobranie (die Adelsversammlung)(1838/47), Jasykow-Haus (Anfang des 19.Jahrhunderts), Militargymnasium (1877), Offentliche Versammlung (1910), Bauernbodenbank (1911) u. a.

In den Jahren 1960/70 wurde der Kern der Stadt wiederaufgebaut und die Lenin-Gedenkzone geschaffen, die Elemente des alten Simbirsk (mit dem Leben der Familie Uljanowi in der Stadt verbundene Hauser), und das Ensemble des Lenin-Memorialzentrums einschliesst.

Bevolkerung

Die Bevolkerung der Stadt ist etwa 623, 1 Tausend Menschen (es bildet mehr als 45% der Bevolkerung der Region), die Gebietsbevolkerung – etwa 1,3 Millionen.

Stadtbezirke, die Bevolkerungszahl/ Tausend Menschen
Zhelesnodorozhnij80.3Saswijazhskij224.2
Sawolzhskij224.4Leninskij107.1

Der Bevolkerung nach nimmt das Uljanowsker Gebiet den 37. Platz in Russland und den 6. Platz unter anderen Wolgaregionen ein. Der Bevolkerungsdichte nach (36,2 Menschen/qkm) – nimmt das Uljanowsker Gebiet den 29. Platz in Russland und den 3.Platz unter Wolgaregionen ein, indem es nur dem Samarskaja Gebiet und der Republik Tatarstan nachsteht. Der Anteil der Stadtbevolkerung (Urbanisierungsniveau) betragt 72,8 %.

Geographische Lage

Uljanowsk befindet sich auf der Priwolzhskaja Anhohe, an den Ufern der Flusse die Wolga (der Kuibischewskoe Stausee) und die Swijaga, 893 km ostlich von Moskau.

Wolga teilt das Gebietsterritotium ins hochgelegene rechte Ufer und tiefligende linke Ufer (Sawolzhje) ein.

Das rechte Ufer stellt die Priwolzhskaja Anhohe (bis 363 m. hoch) und Undorowskie, Kremenskie und Sengileewskie Hugel dar, die zur Wolga ausgehen. Das linke Ufer bildet eine leicht abfallende Ebene.

Der Hauptfluss ist die Wolga mit ihren Nebenflussen:die Sura, die Swijaga, der Bolschoi Tscheremschan und andere.

Das Klima ist gemassigt komtinental. Die Durchschnittstemperatur im Januar ist - 13 °C, im Juli +19 °C.

Das Uljanowsker Gebiet befindet sich in der Waldsteppe und in der Zone der breitblatterigen Walder. Was Boden angeht, so ist es hauptsachlich Schwarzerde.

Walder nehmen 1/4 vom ganzen Territorium ein. Im Nordwesten gibt es grosse Massive von Eichenwalder, wo man auch Linden und Ahornen begegnet; in Sawolzhje – Wiesenheiden, einzelne Kiefernwalder. Darin sind noch Elche, Marder, Eichhornchen, Schneehasen erhalten geblieben. Es gibt zahlreiche Wasser- und Sumpfvogel. Im Kuibischewskoe Stausee leben Brachsen, Zander, Karpfen und andere.

Geschichte

Nach archaologischen Angaben begann die Besiedelung vom Mittelwolga Gebiet vor mehr als 100 Tausend Jahren. Von dem Aufenthalt der Menschengruppen in der Uljanowsker Wolgaregion in Palaolithikum zeugen einzelne Standplatze sowie Stein- und Markwerkzeuge, die in Mundung vom Fluss Tscheremschan auf der Halbinsel Tungus, und auch am Wolgaufer, nicht weit vom Undorowski-Kurort, entdeckt worden waren.

In den 8.-9. Jahrhunderten wurde die Uljanowsker Wolgaregion zum Bestandteil vom fruhen Wolga-Bulgarienstaat, einer Verband von turksprechenden Nomadenvolker und sesshaften ugro-finnischen Stammen.

Ende des 14.- Anfang des 15. Jahrhunderts begann die Verodung der Uljanowsker Wolgaregion, infolge des verheerenden Uberfalls vom mittelasiatischen Herrscher Tamerlan. Seit Ende der 30er Jahre wurde unsere Region zum Bestandteil vom Kasan Khanat.

Ende der 40er Jahre des 17. Jahrhunderts begann man unter der Leitung vom Stolnik Bogdan Chitrowo die Karssuno-Simbirskaja Schutzlinie aufzubauen (1647/1654).

Nach 22 Jahren seit der Grundung von Simbirsk hatte er einen schweren Kampf zur Schutz des Staates zu bestehen. Dieser Kampf war nicht gegen Auslandsfeinde, sondern gegen rauberisches freies Kosakentum, das vom Hauptmann Stepan Rasin gefuhrt wurde.

Im 18. Jahrhundert, infolge der Erweiterung vom Territorium des Russischen Staates, und zwar, in der sudlichen Richtung, wurden sudliche Bezirke des heutigen Uljanowsker Gebietes erschlossen und besiedelt, und Uljanowsk selbst begann allmahlich seine strategische Bedeutung zu verlieren.

Die Sowjetmacht kam ins Simbirsker Gouvernement einen Monat spater der Oktoberrevolution – am 10. Dezember 1917. In 1918 geriet das Gouvernement ins Epizentrum des Burgerkrieges. Nach der Befreiung von Simbirsk im September 1918 von Weissgardisten, wurde die Stadt zu einem wichtigen Nachstutzpunkt der Sowjetmacht. Hier befand sich einige Zeit der Stab und der revolutionare Militarrat der ostlichen Front. Das Simbirsker Patronenwerk spielte eine wichtige Rolle in Munitionsversorgung der Roten Armee.

Im Jahre 1924 wurde Simbirsk in Uljanowsk umbenannt.

Mit dem Beginn des Grossen Vaterlandischen Krieges wurde Uljanowsk zu dem Platz, wohin verschiedene Industriewerke, Organisationen und Anstalten aus den westlichen Regionen des Landes, auch aus Moskau und Sankt-Petersburg evakuiert wurden.

In den 50/60 Jahren wurden im Gebiet neue Industriewerke (Werkzeugmaschienenbauwerk, das Mechanische Werk, das Dimitrovgrader Forschungsinstitut der Atomreaktoren u.a.), die Autobrucke uber die Wolga und der Flughafen in Uljanowsk gegrundet.

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